Ob ein Vibrator zehn oder vielleicht sogar 1.000 Euro kostet, weil die Oberfläche vergoldet ist und ein Edelstein am Drehschalter funkelt, ist vollkommen unerheblich. Hauptsache das Sexspielzeug erfüllt seinen Zweck. In dem Sinn kann auch eine Gurke, Karotte oder Zucchini – bitte immer mit Kondom – ein paar vergnügliche Minuten bereiten. Schaut man sich etwas länger im Haushalt um, findet man vermutlich auch noch die eine oder andere Option für etwas mehr Lust und Abwechslung im Liebesleben.
Sextoys aus dem Kühlschrank: Kreativität kennt keine Grenzen
Simpel, essbar und garantiert Lust steigernd sind zum Beispiel Sprühsahne und Schoko-Soße. Auf dem Körper der Partnerin oder des Partners laden die Leckereien die Zunge zur Erkundungstour ein. Sextoys aus dem Kühlschrank sind demnach eine gute Alternative zu den herkömmlichen sexy Utensilien. Wem das zu soft ist und wer es eher etwas härter mag, kann zur Frischhaltefolie greifen. Sie eignet sich hervorragend als Bondage-Zubehör und für Fesselspiele. Die Folie hält sehr gut und kann anschließend vorsichtig zerschnitten werden. Manchmal reicht auch ein Schal, um sich einfach nur die Augen verbinden und dann gehen zu lassen.
Technische Hilfsmittel für aufregenderen Sex gibt es ebenfalls. Die Vibrationen der Waschmaschine lassen sich ideal ins Vorspiel oder den „Haupt(wasch)gang“ einbauen. Sie setzt sich auf das Gerät und genießt die zusätzliche Stimulation, während er sie von vorne stoßweise Richtung Orgasmus treibt. Eine weitere Option ist das Handrührgerät. Damit lassen sich unter anderem die Innenseiten der Schenkel massieren, aber bitte ganz vorsichtig und ohne Druck. Sonst besteht Verletzungsgefahr.
Mit ein wenig Fantasie findet man sicherlich noch mehr Möglichkeiten, wie man Haushaltsgegenstände und Lebensmittel zu Sexspielzeugen umfunktioniert. Um beim Dildo zu bleiben: Ein Kondom mit Wasser zu füllen und einzufrieren, ergibt einen prima Eisdildo. Die gröbere Variante: der Stößel vom Mörser, der ebenfalls nur mit Kondom benutzt und vorher intensiv gereinigt werden sollte. Denn auch bei Do-it-yourself-Sextoys sollte es nicht an der Hygiene mangeln. Es lassen sich unglaublich viele Sextoys aus dem Kühlschrank umfunktionieren. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.